Fragen zu Prüfung und Freigabe von Angeboten
- Was ist ein Freigabe-Workflow für Angebote in einer Beratung?
- Es ist der interne Prozess, der von einem entworfenen Angebot zu einer ausdrücklich freigegebenen Version führt: wer prüft, welchen Kontext diese Person sieht, was sie entscheiden kann und für welche exakte Version ihre Entscheidung gilt. Das ist etwas anderes, als wenn ein Kunde das finale Dokument annimmt oder unterschreibt.
- Wie unterscheidet sich das von der E-Signatur beim Kunden?
- Die E-Signatur hält die Annahme eines fertigen Dokuments durch den Kunden fest. Dieser Workflow liegt davor und innerhalb der Firma: So vergewissert sich ein Partner, dass Scope, Annahmen und Preis stimmen, bevor etwas versendet wird.
- Was ist Versionskontrolle für Angebote in der Beratung?
- Jede Version des Angebots als eigenständigen, wieder abrufbaren Zustand zu führen — sodass die Firma Versionen vergleichen, Änderungen sehen und eine Freigabe an eine davon hängen kann statt an einen Dateinamen.
- Warum ist die aktuellste Version nicht die freigegebene Version?
- Weil Angebote sich nach der Prüfung weiterbewegen. Ändert jemand den Preis oder ergänzt einen Workstream, nachdem ein Partner freigegeben hat, ist das neueste Dokument nie tatsächlich freigegeben worden. Solon hält diese beiden Zustände getrennt und markiert, wenn eine Änderung eine frühere Freigabe entwertet hat.
- Gibt Solon Angebote automatisch frei?
- Nein. Solon bereitet die Prüfung vor, zeigt die Änderungen und hält das Ergebnis fest. Die Entscheidung liegt beim berechtigten Prüfer, und kundengerichtete Aktionen erfordern eine ausdrückliche Freigabe.
- Können mehrere Prüfer beteiligt sein?
- Der Workflow ist um benannte Prüfer und eine ausdrückliche Entscheidung je Version herum angelegt. Die Konfiguration konkreter Freigaberichtlinien gehört zu dem, was wir mit Design-Partnern gemeinsam erarbeiten.